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Farben, Bildsprache und Tonalität – Teil I
Webdesign 3 Min. Lesezeit

Farben, Bildsprache und Tonalität – Teil I

Farben, Bildsprache und Tonalität – so stärkt Webdesign Ihre Marke – Teil I

Viele Unternehmenswebsites wirken austauschbar, obwohl die angebotenen Leistungen es oftmals nicht sind. Der Grund liegt dabei selten in fehlenden Inhalten, sondern meist in der Gestaltung: Farben, Bilder und Sprache folgen keiner klaren Linie. Aus Markensicht ist Webdesign mehr als reine Optik. Es entscheidet mit darüber, wie Ihr Unternehmen wahrgenommen wird und ob man sich an Sie erinnert. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Farben, Bildsprache und Tonalität gezielt einsetzen, um einen klar erkennbaren Markenauftritt zu schaffen und woran Sie erkennen, ob Ihre Website dieses Ziel aktuell erfüllt.

Farben sind mehr als Dekoration

Farben beeinflussen, wie Ihre Website wirkt. Sie können Vertrauen aufbauen, Unruhe erzeugen oder Ihre Professionalität unterstreichen. Entscheidend dabei ist jedoch nicht die „perfekte“ Farbe, sondern ein konsistentes Farbkonzept.

Haupt- und Akzentfarben festlegen

Ein bewährtes Prinzip:
  • Ein bis zwei Hauptfarben, die Ihre Marke prägen
  • Eine Akzentfarbe für Buttons und Hervorhebungen
  • neutrale Farben für Hintergründe und Texte
So entsteht ein ruhiges Gesamtbild, in dem wichtige Elemente gezielt hervorstechen. Beispiel: Ein Sicherheitsunternehmen wirkt mit dunklen, kontrastreichen Farben wie Blau oder Anthrazit deutlich vertrauenswürdiger als mit hellen Pastelltönen.

Farben gezielt einsetzen

  • Überschriften und Buttons in Markenfarben gestalten
  • Hintergründe bewusst zurückhaltend halten
  • auf ausreichende Kontraste achten (besonders mobil)
Wichtiger als Kreativität ist Stringenz: Nur wenn Farben durchgängig eingesetzt werden, entsteht ein klar erkennbarer Auftritt. Kurzer Selbstcheck: Wirken Ihre Buttons, Überschriften und Hervorhebungen auf allen Seiten gleich – oder variieren sie je nach Unterseite?  

Bildsprache – Bilder sagen mehr als tausend Worte

Bilder vermitteln auf einen Blick, wofür Ihr Unternehmen steht. Ohne klare Bildsprache wirkt eine Website schnell willkürlich.

Passende Motive wählen

Stellen Sie sich die Frage: Welche Situationen stehen für Ihre Leistung?
  • reale Arbeitssituationen
  • Einblicke in Projekte
  • eigene Mitarbeitende statt anonymer Symbolbilder
Wichtig: Wenn Ihre Bilder austauschbar sind, ist es letztlich auch Ihre Marke.

Einheitlichen Stil sicherstellen

Achten Sie auf Konsistenz bei:
  • Lichtstimmung
  • Bildausschnitt
  • Farbwirkung
Stockfotos können sinnvoll sein, sollten aber:
  • realistisch wirken
  • nicht überinszeniert sein
  • farblich zum Auftritt passen
So entsteht eine Bildwelt, die Ihr Unternehmen visuell erkennbar macht. Kurzer Selbstcheck: Könnte ein:e Besucher:in Ihre Bilder klar Ihrem Unternehmen zuordnen oder könnten sie genauso gut von einem Mitbewerber stammen?

Tonalität – wie Ihre Marke spricht

Die Texte Ihrer Website bestimmen, wie Ihre Marke „klingt“. Typisch für wirksame B2B-Kommunikation ist eine Sprache, die:
  • klar und strukturiert ist
  • lösungsorientiert formuliert
  • professionell, aber verständlich bleibt

Einheitliche Ansprache

Entscheiden Sie sich bewusst für eine Anrede (meist „Sie“) und bleiben Sie über alle Seiten hinweg dabei.

Nutzen statt Technik kommunizieren

Kund*innen interessiert nicht primär, was Sie tun, sondern welchen Unterschied es macht. Beispiel: Statt: „Wir setzen moderne Sicherheitstechnik ein.“ Besser: „Wir sorgen dafür, dass Ihre Türen zuverlässig gesichert sind. Mit Technik, die Einbruchsversuche frühzeitig verhindert.“ Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht Dinge versprechen, die Sie nicht tatsächlich auch einhalten können.

Fazit

Farben, Bildsprache und Tonalität sind zentrale Bausteine Ihrer Markenwirkung. Für sich genommen können sie bereits viel bewirken. Ihre volle Wirkung entfalten sie jedoch erst im Zusammenspiel. Genau hier entscheidet sich, ob ein Auftritt stimmig wirkt oder fragmentiert: ob Ihre Marke klar erkennbar ist oder in der Masse untergeht. 👉 Im nächsten Beitrag geht es deshalb um die entscheidende Frage : Wie entsteht Wiedererkennungswert – und woran erkennen Sie, ob Ihr Auftritt wirklich konsistent ist?
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Patrick Hofer

NORIX IT Support & Webdesign – Ihr IT-Partner in Wien

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