Definition: Was sind Backlinks?
Unter einem Backlink versteht man einen Link, der von einer externen Webseite auf die eigene Webseite verweist. Andere Bezeichnungen dafür sind eingehende Links oder Inbound Links. Google (und jede andere Suchmaschine) stuft es als positiv ein, wenn eine Webseite viele eingehende Links von vertrauenswürdigen Quellen hat. Dabei werden unterschiedliche Backlinks als unterschiedlich wertvoll eingestuft. Wie wertvoll ein Backlink ist, hängt von der Seite ab. Ein Backlink von einer Webseite mit einem hohen Ranking zählt daher mehr als ein Backlink von einer Seite, die ein niedriges Ranking hat. Das hat mit Autorität und Vertrauen zu tun. Ähnlich wie im echten Leben zählen Backlinks als Vertrauensfaktor. Zudem zählt ein Backlink von der Homepage viel mehr als von einer thematisch untergeordneten Seite.
So wirken Backlinks auf Ihre Webseite
Wie bereits erwähnt, wirken Backlinks unterschiedlich auf Ihre Webseite. Ein guter Backlink zeichnet sich durch verschiedene Kriterien aus:- Er stammt von einer Seite mit einem hohen Ranking (der Fachbegriff lautet Domainautorität)
- Er ist im Hauptinhalt der Seite platziert
- Er ist relevant für das Thema
- Die Seite, von der er stammt, ist vertrauenswürdig.
- Der Link ist natürlich und für den Kontext relevant platziert
- Es handelt sich nicht um einen Spam-Link (z.B. von einer Linkfarm)
- Nofollow
- Dofollow
Backlinks aufbauen – die besten Strategien für Einsteiger
Wenn Sie sich nun fragen, welche Möglichkeiten es gibt, um Backlinks für die eigene Webseite zu generieren, gibt es verschiedene Optionen. Diese lassen sich auch für Einsteiger mit wenig Erfahrung gut umsetzen. Konkrete Methoden sind zum Beispiel:- Platzierung von Gastbeiträgen auf anderen Webseiten oder Blogs
- Einträge in Branchenverzeichnisse
- Broken-Link-Building
- Content-Marketing und Kooperationen
- herold firmenabc wogibtswas branchenverzeichnis
- Gastro.News für Gastronomie und Hotellerie
- Bauwohnwelt.at für Bauunternehmen und Handwerker
- Lebensmittelpunkt.at speziell für regionale Direktvermarkter, Landwirte und Bio-Produzenten
- meinbezirk
- stadtbranchenbuch
- firmen.wko
Häufige Fehler beim Backlink-Aufbau
Gerade Neulinge begehen auf dem Gebiet des Backlink-Aufbaus gerne Fehler. Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, die Backlinks zum Kauf anbieten. Das mag zwar verlockend sein, kann aber von Google und anderen Suchmaschinen abgestraft werden. Link-Spamming oder Links, die thematisch nicht relevant sind, können das Ranking negativ beeinflussen. Je vielfältiger die Links sind, desto besser. Ideal ist ein guter Mix aus Blogs, Verzeichnissen, Social Media und anderen Webseiten. Ebenfalls ist es empfehlenswert, wenn Dofollow-Links und Nofollow-Links gemischt sind. Viele Dofollow-Links in kurzer Zeit werden von Google meist als verdächtig eingestuft. Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass die Ankertexte variieren und aussagekräftig sind. Ankertexte wie „mehr erfahren“ sollten vermieden werden. Ideal ist es, wenn der Ankertext thematisch passend ist, „Keyword-Stuffing“ aber vermieden wird. Was ebenfalls negativ wirken kann, ist ein schneller Linkaufbau. Ein erfolgversprechender Backlinkaufbau ist immer mit einer langfristigen Strategie verbunden. Und er benötigt relevanten Content. Studien, Anleitungen, Checklisten oder Infografiken kommen immer gut an und werden öfter geteilt und verlinkt als reiner Text. Tipp: Es gibt einige Tools, mit denen Sie Ihre Backlinks überprüfen können. Die Google Search Console ist kostenlos. Sie zeigt eingehende Backlinks an und gibt auch Warnmeldungen aus. Tools wie Ahrefs, SEMrush oder Sistrix haben einige kostenlose Funktionen. Weitergehende Analysen sind jedoch kostenpflichtig. Falls Sie schädliche Links identifiziert haben, können Sie mit dem Disavow Tool Google bitten, diese zu ignorieren.
